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Ausbildung von Besuchs- und Therapiehundeteams (THT)Besuchs- und Therapiehunde (THT)

Besuchs- und Therapiehunde (BTHT)

Ansprechpartner

Stefan Wennmacher

Tel: 06252 700 445
stefan.wennmacher@drk-hp.de

DRK Kreisverband Bergstraße e.V.
Wohlfahrts- und Sozialarbeit
Boschstraße 1
64646 Heppenheim

Der DRK Kreisverband Bergstraße e.V. bildet Besuchs- und Therapiehundeteams aus, die nach dem Abschluß ihrer Ausbildung Altenwohnheime oder Kindergärten im Kreis besuchen.

Ein DRK Therapiehundeteam besucht pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderungen, Kindergärten und Schulen. Die Hundeführerinnen und Hundeführer arbeiten dabei ehrenamtlich und unentgeltlich. Sie werden intensiv auf ihre Einsätze vorbereitet. Nach bestandenem Eignungstest gehen Mensch und Hund in die Therapie-Grundausbildung, die sowohl praktische als auch theoretische Inhalte vermittelt. Es folgen Hospitationen bei erfahrenen Therapiehundeführern und schließlich die Abschlussprüfung. Regelmäßige Fortbildungen sind ebenso selbstverständlich wie die Möglichkeit, die Kriseninterventionsdienst-Teams bzw. die Notfallseelsorge im Bedarfsfall zu kontaktieren.

Wer eine Ausbildung zum Besuchs- und Therapiehundeteam beim Roten Kreuz beginnen möchte, muss einige Voraussetzungen erfüllen. Zum Eignungstest mit ihrem Hund oder ihrer Hündin können Personnen zugelassen werden,

+ die das 18. Lebensjahr vollendet haben
+ die, ab 1970 geboren, eine Masernimpfung nachweisen
+ die vor dem Eignungstest ein ausgebildetes Team bei zwei unterschiedlichen Besuchen - ohne eigenen Hund - begleitet haben
+ die eine tierärztliche Bescheinigung vorlegen + deren Hund mindestens zwei Jahre alt ist, aber das achte Lebensjahr bei der Prüfung noch nicht vollendet hat. Bei Überschreitung des Alters von acht Jahren ist die Vorlage einer tierärztlichen Unbedenklichkeits- Bescheinigung erforderlich
+ die den Abschluss einer Tierhaftpflicht- Versicherung garantieren

Auf schriftlich begründeten und rechtzeitig eingereichten Antrag kann die Landesleitung der DRK Wohlfahrts- und Sozialarbeit in Einzelfällen Ausnahmen von den Alters- beschränkungen des Hundes zulassen.

Die Ausbildung beim DRK Bergstraße

Noch vor dem Eignungstest begleiten Interessierte ohne den eigenen Hund zweimal ein bereits ausgebildetes Team um zu erfahren, ob diese Aufgabe in der Praxis auch ihren Vorstellungen von dieser ehrenamtlichen Tätigkeit entsprechen. Um eine Ausbildung zum Therapiehundeteam bei unserem DRK Kreisverband machen zu können, müssen Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer aktives Mitglied beim DRK sein. Die theoretische Ausbildung erfolgt in Online-Kursen, die praktischen Anleitungen finden in Präsenz-Veranstalt- ungen statt, zu denen auch vier abschließende Hospita- tionen in Altenwohnheimen und Kindergärten zählen. Eine Übernahme der Ausbildungskosten ist nur bei einer aktiven Mitgliedschaft im DRK möglich und muss stets vorab mit den DRK-Verantwortlichen abgeklärt werden.

Anbegot an die Menschen im Kreis Bergstraße

Durch unsere DRK Therapiehundeteams können Altenpflegeheime, Kindergärten, Wohnheime für Menschen mit Behinderung oder psychischen Erkrankungen Tiere in das Alltagsgeschehen oder die pädagogische Arbeit integrieren, ohne dass die Einrichtung selbst einen hohen organisatorischen oder personellen Aufwand hätte. Es ist wissenschaftlich belegt, dass sich der Kontakt zu Tieren positiv auf das Lebensgefühl und das Wohlbefinden von Menschen auswirkt. Das eröffnet neue Wege in der Betreuung und Therapie von Menschen, die sich den Kontaktwunsch mit Tieren nicht oder nicht mehr eigenständig erfüllen können: Menschen in Pflegeheimen, Menschen mit Behinderung, Patienten psychiatrischer Einrichtungen oder auch Kinder.

Weitere Informatione gibt es auch beim DRK Landesverband Hessen e.V.